Technologie

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Die neu eröffnete Lackiererei ist so konzipiert, dass sie allen Sicherheits- und Umweltanforderungen gerecht wird. In der Halle ist ein effizientes Luftaustauschsystem mit einer zweistufigen Filtration installiert, das die Emission gefährlicher Chemikalien in die Atmosphäre auf ein Minimum reduziert.

Um die Effizienz der Lackierung zu erhöhen, hat das Unternehmen zwei moderne hydrodynamische Pumpen erworben, die den Dauerbetrieb ermöglichen. Zusätzlich sind sie mit einer Reihe von austauschbaren Düsen mit verschiedenen Durchmessern ausgestattet, was ihre Vielseitigkeit in Bezug auf die Anwendung von verschiedenen Farben ermöglicht.

In der Lackiererei werden zwei grundlegende Methoden des Farbauftrages verwendet:

Hydrodynamische Sprühanlage

Das Auftragen von Korrosionsschutzbeschichtungen auf großen Flächen erfolgt mit modernen hydrodynamischen Pumpen. Das Prinzip des hydrodynamischen Sprühgerätes besteht darin, das Produkt mit einem Hochdruckschlauch an eine Düse zu saugen, die in einer Spezialpistole eingebettet ist. Die Düsen haben Löcher mit einem Durchmesser von 0,1-2,0 mm, so dass die Düse bei Überschreiten der kritischen Geschwindigkeit die Farbe spritzt.

Vorteile des hydrodynamischen Sprühverfahrens:

  • Hohe Prozesseffizienz, Materialeinsparung (30% im Vergleich zum Luftspritzen),
  • Die Schichtdicke ist wesentlich höher als die beim pneumatischen Spritzstrahl,
  • geringere Staubigkeit und Konzentration von Lösemitteldämpfen.
Pneumatische Sprühpistole

Neben der Lackierung von großformatigen Elementen gibt es auch kleinere Aufträge, die eine präzise Lackierung von kleinen, aber komplizierten Flächen erfordern. In solchen Fällen wird der Einsatz von hydrodynamischen Pumpen unwirtschaftlich, daher wird die Methode des pneumatischen Spritzens verwendet.

Das Prinzip der Spritzpistole basiert auf Druckluft. Das ist der Träger der verwendeten Substanzen, weshalb Sprühpistolen oft auch pneumatische Pistolen genannt werden. Die Luft strömt am häufigsten durch zwei Öffnungen, die symmetrisch an gegenüberliegenden Seiten des Kopfes angeordnet sind, aus. Sie sind so angeordnet, dass das Lack-Luft-Gemisch in Form eines Kegels gesprüht wird, dessen Spitze als Düsenaustritt fungiert und dessen Boden durch die lackierte Oberfläche gebildet wird. Die Luft ist ein universeller Träger und reagiert nicht mit zerstäubten Stoffen, so dass die Auswahl an flüssigen Substanzen, die zur Oberflächenveredelung mit einer Spritzpistole verwendet werden, sehr groß ist. Dies können z. B. Lacke, Farben, Klebstoffe, Lösemittel usw. sein.

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